
Pressemitteilung: Wer an Psychotherapie spart, gefährdet Suizidprävention
Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) kritisiert entschieden die zum 1. April 2026 vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen beschlossene Absenkung der Vergütung ambulanter psychotherapeutischer Leistungen um 4,5 Prozent. Diese Entscheidung gefährdet die psychotherapeutische Versorgung und trifft damit eine der wichtigsten Säulen der Suizidprävention in ihrem Kern.
Psychotherapeutische Behandlung ist ein zentraler Schutzfaktor in suizidalen Krisen. Sie ermöglicht es, Menschen frühzeitig zu erreichen, zu stabilisieren und langfristig zu begleiten. Bereits heute ist der Zugang zur Versorgung durch lange Wartezeiten erheblich eingeschränkt: Im Durchschnitt warten Menschen in Deutschland 142 Tage auf einen Therapieplatz. Die aktuellen Kürzungen werden diese Situation weiter verschärfen.
Blogbeitrag lesen





