
Medientipps der DGS
Hotspots – Wo passieren Suizide und wie können wir sie verhindern?
In den vergangenen Monaten hat das Werner-Felber-Institut e.V. intensiv am ersten Hotspotregister für Sachsen gearbeitet – ein Projekt mit großer Relevanz für die Suizidprävention. Über 7.600 Datensätze zu Suiziden und Suizidversuchen wurden ausgewertet, um herauszufinden, wo sich suizidale Handlungen häufen – und wie gezielt präventiv eingegriffen werden kann.
Zentrale Erkenntnisse:
- Öffentliche Orte wie Brücken, Bahnstrecken oder Hochhäuser sind besonders häufig betroffen – und daher zentrale Anknüpfungspunkte für Prävention.
- Methodenrestriktion – also der erschwerte Zugang zu bestimmten Orten oder Mitteln – zählt zu den wirksamsten suizidpräventiven Maßnahmen.
- Ein Echtzeitmonitoring kann regionale Häufungen frühzeitig sichtbar machen und gezieltes Handeln ermöglichen.
Die Ergebnisse und Empfehlungen wurden in einer Broschüre aufbereitet – für Fachpraxis, Politik und alle, die Suizidprävention aktiv unterstützen möchten.
Zur Broschüre: www.felberinstitut.de
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