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Newsblog der DGS – Aktuelles aus der Welt der Suizidprävention

Die Suizidprävention ist ein vielseitiges und lebendiges Themenfeld, das sich kontinuierlich weiterentwickelt. Mit dem Newsblog stellt die DGS ein zentrales Sprachrohr für Aktuelles, Hintergründe und Impulse aus der Welt der Suizidprävention bereit – regelmäßig aktualisiert und klar strukturiert.

Hier finden Sie Veranstaltungshinweise sowie Beiträge der DGS und unserer Netzwerkpartner zu gesellschaftlichen, wissenschaftlichen, politischen oder kulturellen Themen – stets mit eindeutigem Bezug zur Suizidologie und Suizidprävention. Ziel ist es, Informationen sichtbar zu machen, Wissen zu teilen und so den fachlichen wie auch den gesellschaftlichen Austausch zu fördern.

Die integrierte Filterfunktion ermöglicht eine gezielte Suche. Über die Kategorienauswahl lassen sich unterschiedliche Interessensgebiete direkt ansteuern, während der Filter „Netzwerkakteure“ speziell Beiträge der DGS oder unserer Kooperationspartner anzeigt. So bleibt der Newsblog für Fachpublikum, Medienschaffende und interessierte Öffentlichkeit eine zentrale und verlässliche Informationsquelle.

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Pressemitteilung: DGS fordert Suizidpräventionsgesetz für Deutschland

Über 10.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr durch Suizid. Trotz
fraktionsübergreifender Beschlüsse im Bundestag und jahrelanger politischer Debatten fehlt bis heute ein fundierter Entwurf für ein Suizidpräventionsgesetz.

„Wir haben keine Zeit mehr für wage Absichtserklärungen oder zeitlich befristete
Modellprojekte, die nach ein paar Jahren wieder eingestellt werden müssen, da es keine
verlässliche und dauerhafte Finanzierung gibt“, erklärt Uwe Sperling, stellv. Vorsitzender der DGS, anlässlich eines aktuellen Appells der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention e. V. (DGS) und anderen Organisationen sowie Fachgesellschaften an die Bundestagsabgeordneten.

Ute Lewitzka, Vorsitzende der DGS macht deutlich: „Suizide sind in den meisten Fällen
vermeidbar – aber nur, wenn die Politik jetzt den Mut aufbringt, ein Gesetz mit Substanz, klarer Finanzierung und starker Infrastruktur zu verabschieden. Es ist überfällig.“

Das Bündnis, dem neben der DGS weitere in der Suizidprävention engagierte Akteure
angehören, hat den Abgeordneten des Deutschen Bundestages konkrete fachliche
Empfehlungen für die Ausgestaltung eines solchen Gesetzes mit nachfolgenden Schwerpunkten vorgelegt:

  • Eine bundesweit einheitliche, kostenlose Rufnummer: Menschen in suizidalen Krisen brauchen eine sofort erreichbare, anonyme und bundesweit koordinierte Erstanlaufstelle. Diese muss unkompliziert, gebührenfrei und rund um die Uhr besetzt sein.
  • Ausbau von Beratung, Psychiatrie sowie Hospiz- und Palliativversorgung: Prävention funktioniert nur im Netzwerk. Bestehende Online-, Telefon- und Vor-Ort-Beratungsstellen müssen langfristig und auskömmlich finanziert werden. Gleichzeitig müssen die psychiatrische Versorgung sowie die Hospiz- und Palliativmedizin gestärkt und verzahnt werden, um Menschen in schwersten Lebenskrisen und an ihren Lebensenden eine würdevolle Alternative zur Selbsttötung zu bieten.
  • Konsequente Methodenrestriktion: Die Sicherung bekannter Hotspots (wie Schienenabschnitte oder Brücken) sowie rechtliche Hürden für den Zugang zu potenziell tödlichen Substanzen müssen gesetzlich verankert werden. Zudem fordert das Bündnis wirksame Maßnahmen gegen eine gesellschaftliche Normalisierung der Suizidassistenz.
  • Hilfe für An- und Zugehörige sowie Hinterbliebene: Ein Suizid hinterlässt tiefe Wunden im gesamten Umfeld. Ein gutes Gesetz muss auch die Unterstützung für An- und Zugehörige in Krisen sowie für Hinterbliebene nach einem Suizid dauerhaft und verlässlich absichern.

Die fachlichen Empfehlungen können unter diesem Link vollständig eingesehen werden.

„Ein gutes Suizidpräventionsgesetz kostet Geld – aber kein Gesetz zu haben, kostet jeden Tag Menschenleben“, so Christian Petzold, Vorstandsmitglied der DGS. „Die Abgeordneten im Bundestag haben es jetzt in der Hand, diesen gesetzlichen Meilenstein endlich auf den Weg zu bringen und dauerhaft im System zu verankern.“

International – Asien: Warum sind die Suizidzahlen in Südkorea so hoch? Das Bild zeigt eine unglückliche, junge Asiatin.

International – Asien: Warum sind die Suizidzahlen in Südkorea so hoch?

Südkorea: Wohlstand, Fortschritt und eine hohe Suizidrate

Südkorea ist weltweit bekannt für K-Pop, Serien, Technologie und wirtschaftlichen Erfolg. Doch hinter diesem modernen Bild steht eine unbequeme Frage: Warum hat ein so wohlhabendes Land dennoch so hohe Suizidzahlen? Um die Zahlen zu verstehen, muss man auf das schauen, was oft weniger sichtbar ist.

Viele Faktoren

In Südkorea treffen viele verstärkende Faktoren aufeinander:

  • hoher Leistungsdruck schon in der Schule
  • starker Konkurrenzdruck im Bildungssystem
  • lange Arbeitszeiten und hohe Erwartungen im Beruf
  • wenig Raum für Schwäche oder Scheitern

Was oft weniger sichtbar ist

Neben Leistungsdruck spielen auch soziale Faktoren eine Rolle:

  • Einsamkeit und soziale Isolation
  • Altersarmut und ungleich verteilter Wohlstand
  • Druck, der Familie nicht zur Last zu fallen
  • Stigma rund um psychische Erkrankungen
  • starke Schönheitsideale

Die Kombination

Wie überall lassen sich auch in Südkorea hohe Suizidzahlen nicht auf einem einzigen Grund zurückführen. Dort treffen viele belastende Faktoren aufeinander. Keiner dieser Faktoren führt automatisch zu Suizid, aber wenn Druck, Einsamkeit, Armut, Stigma und fehlende Hilfe zusammenkommen, kann das einen Einfluss auf das Risiko haben.

Auf den ersten Blick mag Südkorea wie ein Ideal aussehen. Doch es zeigt, wie stark viele vorherrschende Überzeugungen Menschen psychisch belasten können, wodurch Suizid für Betroffene schlussendlich wie der einzige Ausweg erscheinen kann.

Bei knapp 51,6 Mio. Einwohnenden sind im Jahr 2024 über 15.000 Menschen durch Suizid in Südkorea gestorben.

Brauchen Sie Hilfe?
Hinweise zur Unterstützung finden Sie hier auf unserer Website.

Beitragsbild: Adobe Stock
Quelle: Statistisches Bundesamt (Statista) (2025).
Number of deaths by suicide in South Korea from 2000 to 2024

Beitragsbild zur Mut-Tour 2026. Zu sehen sind mehrere Menschen auf Tandem-Rädern während der Mut-Tour.

„Gemeinsam irre mutig“ – Die MUT-TOUR 2026

Mit Bewegung und Begegnung gegen Stigmatisierung

Die MUT-TOUR ist ein vom Verein Mut fördern e.V. initiiertes Outdoor-Projekt, das sich seit 2012 für mehr Offenheit im Umgang mit psychischen Erkrankungen einsetzt. Ziel ist es, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, Vorurteile abzubauen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Auf Tandemfahrten und gemeinsamen Wanderungen durch Deutschland erleben die Teilnehmenden Gemeinschaft, Vertrauen und Selbstwirksamkeit. Gleichzeitig macht die MUT-TOUR auf die Bedeutung psychischer Gesundheit aufmerksam und setzt ein sichtbares Zeichen gegen Stigmatisierung.

Unterwegs durch Deutschland

Unter dem Motto „Gemeinsam irre mutig“ führt die diesjährige MUT-TOUR in Tandem- und Wanderteams auf rund 4.100 Kilometern durch die Bundesrepublik. Die Strecke ist in 13 Etappen gegliedert und verbindet zahlreiche Städte und Regionen miteinander.

Begleitend zu den Touren finden öffentliche Aktionen, Vorträge und weitere Veranstaltungen statt. Dabei stellen die Teams unterschiedliche Unterstützungs- und Hilfsangebote vor, informieren über psychische Gesundheit und laden Interessierte zum Austausch ein.

Die MUT-TOUR 2026 startete am 30. Mai in Kassel und endet am 12. September mit einem großen Finale in Bremen.

Das diesjährige Motto macht deutlich, worum es bei der MUT-TOUR geht: Betroffene, Angehörige, berufliche Helfende und alle Interessierte kommen zusammen, teilen Erfahrungen und zeigen, dass Offenheit, gegenseitige Unterstützung und gesellschaftliche Teilhabe möglich sind.

Weitere Informationen zu den einzelnen Etappen, Veranstaltungsorten, Möglichkeiten der Teilnahme im Wander- oder Tandem-Team sowie zum Tourverlauf finden Sie auf der Website der MUT-TOUR: https://www.mut-tour.de/

MUT-ATLAS: Orientierung bei psychischen Hilfsangeboten

Aus der MUT-TOUR heraus entstand der MUT-ATLAS, der seit einigen Jahren Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften Orientierung in der vielfältigen Landschaft psychosozialer Unterstützungsangebote bietet.

Auf einer digitalen Deutschlandkarte macht der MUT-ATLAS zahlreiche Hilfsangebote rund um psychische Gesundheit sichtbar und erleichtert so den Zugang zu passenden Anlaufstellen vor Ort.

Beitragsbild: https://www.mut-tour.de/

Medientipp: „Ich wollte mir das Leben nehmen“ – Marcos Weg aus den Suizidgedanken (Y-Kollektiv – Der Podcast)

Icon von Y-Kollektiv (Der Podcast)

Marco Krille kommt aus Berlin. Fünf Menschen in Marcos Umfeld verstarben durch Suizid. Als er 21 ist, nimmt sich auch sein Vater das Leben. Außerdem ist Marco selbst betroffen: immer wieder hat er Suizidgedanken.

Wie konnte er einen Umgang damit finden? Wie fühlen sich Suizidgedanken an und was hat ihm geholfen, seinen Lebensmut wieder zu finden?

In der Podcast-Folge vom Y-Kollektiv vom 29.05.2026 hat die Reporterin Jenny Zimmermann Marco in Berlin getroffen und mit ihm über sein Leben gesprochen.

Marco arbeitet heute als EX-IN Genesungsbegleiter und spricht sehr offen über seine psychischen Erkrankungen. Damit trägt er zur Enttabuisierung bei.

Die DGS teilt diesen Podcast, denn er gibt einer betroffenen und hinterbliebenen Person eine Plattform, über das Erlebte zu sprechen. Es wird deutlich, dass es Hilfe für Betroffene gibt.

Im Verlauf des Podcasts kommen verschiedene Stimmen zu Wort, unter anderem ein Psychologe des Berliner Krisendiensts, der Suizidalität und Suizidgedanken auch fachlich noch einmal einordnet.

Der Podcast vom Y-Kollektiv „Ich wollte mir das Leben nehmen“ – Marcos Weg aus den Suizidgedanken: Jetzt auf allen bekannten Podcast-Streaming-Plattformen zum Anhören!

Mythos vs. Fakt: Suizidgedanken gehen schon wieder vorbei

Betroffene, die unter Suizidgedanken leiden, fühlen sich oft allein und überfordert, und sind oft der Annahme, dass diese von selbst wieder verschwinden. Wie Suizidalität tatsächlich verläuft und was in dieser Situation wichtig ist, betrachten wir heute im Format „Mythos vs. Fakt“.

Mythos

Einige Menschen erschrecken sich vor ihren eigenen Suizidgedanken und fühlen sich damit überfordert. Oft fehlt ihnen die Kraft oder der Mut sich jemandem anzuvertrauen. Durch die Überforderung haben viele Menschen dann die Hoffnung, dass diese Gedanken einfach wieder von selbst verschwinden.

Fakt

Suizidgedanken verschwinden häufig nicht wieder von selbst. Suizidalität verläuft in Phasen. Auch zunächst flüchtige Suizidgedanken können sich mit der Zeit zu belastenden Überlegungen entwickeln, weshalb es wichtig ist, sie frühzeitig ernst zu nehmen und darüber zu sprechen.

Suizidgedanken können im ersten Moment Angst machen und die Betroffenen überfordern. Gerade deshalb ist es wichtig, sich anderen Menschen anzuvertrauen, die Gedanken ernst zu nehmen und lieber zu früh als zu spät zu reagieren.

Stellungnahme: Einordnung statt Zuspitzung – Suizidassistenz in der medialen Darstellung

Wer über Suizidassistenz berichtet, prägt mit, was öffentlich und privat im Zusammenhang mit Sterben und Tod als nachvollziehbar, naheliegend oder erstrebenswert erscheint. Deshalb erfordert dieses Thema besondere journalistische Sorgfalt. Die wissenschaftliche Evidenz zeigt, dass mediale Darstellungen von Suizid und Suizidassistenz beachtliche Wirkung entfalten können – sei es präventiv oder suizidgefährdend.

Eine Berichterstattung über Suizidassistenz, die Hilfsmöglichkeiten und Alternativen ausblendet, bleibt unvollständig. So sollten beispielsweise palliative, medizinische, psychotherapeutische, psychosoziale und seelsorgliche Angebote sichtbar gemacht werden – ebenso wie Erfahrungen von Menschen, die Krisen bewältigt und neue Perspektiven gefunden haben.

Sterbewünsche entstehen nicht im luftleeren Raum, sondern im Wechselspiel mit der sozioökonomischen Umwelt. Mit adäquater Unterstützung können oft Alternativen gefunden werden. Deshalb gehören Themen wie Einsamkeit, Angst, Depression, Überforderung, sozialer Druck oder unzureichende Unterstützung als relevante Kontextfaktoren in diese Berichterstattung hinein. Dabei sollte jedoch der Eindruck vermieden werden, dass diese Belastungen nur durch assistierten Suizid bewältigt werden könnten.

Mediale Darstellungen prägen mit, wie eine Gesellschaft auf Leiden, Abhängigkeit, Hilfebedarf und Suizidassistenz blickt. Deshalb: Nicht Verklärung, sondern Einordnung. Nicht Zuspitzung, sondern Differenzierung. Damit können Medienschaffende einen wertvollen Beitrag zur Suizidprävention im Rahmen des assistierten Suizids leisten.

Das Bild zeigt das Publikum bei der 53. Herbsttagung der DGS in Bayreuth.

Suizidprävention und Suizidassistenz in Deutschland – das Thema der 54. Herbsttagung

Die 54. Herbsttagung der DGS findet am 25. und 26. September 2026 in Frankfurt am Main statt.

In einer Zeit gesellschaftlicher, rechtlicher und medizinischer Veränderungen gewinnt die differenzierte Auseinandersetzung mit Fragen der Selbstbestimmung, des Schutzes vulnerabler Menschen sowie der Verantwortung von Fachkräften, Politik und Medien zunehmend an Bedeutung.

In vier Symposien wird über aktuelle Entwicklungen berichtet:

  • BMG-Initiativen und ihre Perspektiven
  • Wie entwickeln wir Suizidprävention weiter?
  • Welche Rolle spielt niedrigschwellige Unterstützung/Prävention in der Suizidprävention?
  • Klinische Versorgung & Suizidalität: Perspektiven aus Praxis und Forschung

Außerdem wird es eine Vielzahl von Workshops, eine Posterausstellung und Raum für Vernetzung geben. Der Gesellschaftsabend am Freitag bietet darüber hinaus eine wunderbare Gelegenheit zu einem angenehmen Ausklang des Tages, bei dem in geselliger Atmosphäre anregende Gespräche geführt, neue Kontakte geknüpft und bestehende vertieft werden können.

Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie hier auf der Website.

Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz – die Anmeldefrist endet am 13. September 2026.

Das Bild zeigt die Demonstration zu den Honorarkürzungen in der Psychotherapie vom 15.04.2026 in Berlin

Pressemitteilung: Wer an Psychotherapie spart, gefährdet Suizidprävention

Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) kritisiert entschieden die zum 1. April 2026 vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen beschlossene Absenkung der Vergütung ambulanter psychotherapeutischer Leistungen um 4,5 Prozent. Diese Entscheidung gefährdet die psychotherapeutische Versorgung und trifft damit eine der wichtigsten Säulen der Suizidprävention in ihrem Kern.

Psychotherapeutische Behandlung ist ein zentraler Schutzfaktor in suizidalen Krisen. Sie ermöglicht es, Menschen frühzeitig zu erreichen, zu stabilisieren und langfristig zu begleiten. Bereits heute ist der Zugang zur Versorgung durch lange Wartezeiten erheblich eingeschränkt: Im Durchschnitt warten Menschen in Deutschland 142 Tage auf einen Therapieplatz. Die aktuellen Kürzungen werden diese Situation weiter verschärfen.


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Gemälde „Der Tod der Ophelia“ von Friedrich Wilhelm Theodor Heyser (1900)

Kunst als Spiegel der Seele – Warum fasziniert uns Ophelias Tod seit 400 Jahren?

Das Bild zeigt Ophelia, eine der bekanntesten Figuren der Literatur- und Kunstgeschichte. Seit über 400 Jahren bewegt ihre Geschichte Menschen weltweit. Ophelia stammt aus dem Theaterstück Hamlet von William Shakespeare. Nach dem Tod ihres Vaters, der Zurückweisung durch Hamlet und dem Verlust von Halt gerät sie in eine tiefe Krise. Am Ende ertrinkt sie im Wasser, ob Unfall oder Suizid bleibt offen. Gerade diese Ambivalenz beschäftigt Kunst, Literatur und Gesellschaft bis heute.

Warum fasziniert uns Ophelia so sehr?

Die Figur der Ophelia wird seit Jahrhunderten in Kunst und Literatur rezipiert. Sie gilt häufig als Symbol für Verletzlichkeit, emotionale Überforderung und die Darstellung psychischer Krisen.
Auch in der zeitgenössischen Popkultur bleibt Ophelia präsent, etwa durch den Song “The Fate of Ophelia” von Taylor Swift. Dies zeigt, dass die Figur weiterhin kulturelle Resonanz erzeugt.


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Medientipp: N2E – „In meinem Kopf“ – Ein Lied zum Gedenken

Dany und Chris kommen aus dem Raum Würzburg und teilen eine tiefe Leidenschaft für Musik. Für sie ist sie Ausdruck, Therapie und Lebensbegleiter.

Kennengelernt haben sie sich über ihren gemeinsamen Freund Christoph: aus Trauer wurde Freundschaft und musikalische Verbindung – und schließlich die Band N2E.

Der Song entstand nach dem Suizid ihres engen Freundes Christoph. Er verarbeitet Schock, Trauer, Ohnmacht und die Frage nach dem „Warum“.

Dany und Chris wollten einen Weg finden, mit dem Verlust umzugehen und zeigen, wie wichtig Reden, Pausen und das Annehmen von Hilfe sind.

Coverbild zum Song „In meinem Kopf“ von N2E

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