Wege ins Leben 

- zwischen Höhenflug und Absturz - 
  zur suizidalen Krise von Kindern und Jugendlichen

Die 28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS)

vom  6. - 8. Oktober 2000

in der evangelischen Fachhochschule Hannover

Blumhardtstr. 2 
30635 Hannover

 

Tagungsprogramm


Freitag, 6 Oktober:

11.00 Uhr 
Pressekonferenz

14.45 Uhr
Eröffnung und Grußworte

15.30 Uhr 
Verleihung des Hans-Rost-Preises

16.00 - 19.00 Uhr 
Vorträge mit Diskussionen

1. Bischöfin Frau Dr. Margot Käßmann 
Wie kann die Kirche für suizidgefährdete junge Menschen neue Horizonte eröffnen?

2. Prof. Dr. Michael Eink,  Ev. Fachhochschule Hannover 
"
Bitte hört, was ich nicht sage," - Befragungsergebnisse zur Suizidalität  Jugendlicher an hannoverschen Schulen

3. Thomas Weil,  Institut für Transaktionsanalyse und integrative Tiefenpsychologie, Kassel
Suizidalität im Kontext narzißtischer Ansprüchlichkeit

18.45 Uhr
Ankündigungen

20.00 Uhr
DGS-Mitgliederversammlung
  (für Mitglieder des DGS)


Samstag, 7. Oktober 2000

9.00 Uhr - 10.00 Uhr
Impulsreferate
(jeweils. ca. 20 min + 10 min Diskussion)
und anschließende Diskussionen

9.00 - 9.30 Uhr
Impuls 1 bis Impuls 3 parallel

Impuls 1. 
Dr. med. Wilhelm. Worthmann, Klinikum Hannover Nordstadt 
„Die Nachbetreuung von suizidalen Patienten durch ambulante Berater" 
Ein Modellversuch zwischen stationärer und ambulanter Behandlung.

Impuls 2. 
Dr. phil. Christine Rachor, Universität Frankfurt
Suizidalität bei Mädchen und Jungen unter geschlechtsspezifischen Aspekten

Impuls 3.
 Priv. Dozent Dr. med. Hellmuth Braun-Scharm, Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie  
Suizidalität und psychiatrische Diagnose im Jugendalter - Jugendliche in stationärer Behandlung.

9.30 - 10 Uhr
Impuls 4 bis Impuls 6 parallel

Impuls 4. 
Dr. med. C. Schnetzer, KJP
Kinderkrankenhaus auf der Bult - Hannover
Wechselwirkung von Suizidalität und selbstverletzendem Verhalten.  Erfahrungen aus der stationären Behandlung von Kindern und  Jugendlichen.

Impuls 5.
 Dr. Lutz-Ulrich Besser, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Traumata - vom Zwang des Vergessens und der Wiederholung zur heilsamen Erinnerung

Impuls 6.
 Dr. med. Edelhard Thoms, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Zerbrochene Welten - Suizid und Drogen

10.30 - 16.30 Uhr
4 Ganztagsworkshops - parallel -

W1 
Kurt Brylla, Institut für analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie an der ev. FHS Hannover
Andrea Kock, Beratungsstelle HAG, Hannover
Zwischen Höhenflug und Absturz - Psychodynamische Hintergründe suizidaler Krisen und Reaktionen

W2
Dietmar Krüger,  Präventionsprogramm Polizei-Sozialarbeit PPS,  Polizeidirektion Hannover 
Das Überbringung von Todesnachrichten bei Suizidtoten

W3
Harttrud Böntgen, Lehrerin
Ingrid v. Locquenghien, Ärztin für Psychotherapeutische Medizin
Systemische Aufstellungsarbeit "Familien - Stellen"

W4
Christiane Pfisterer-Wolfarth, Verwaiste Eltern Hannover
Prof. Dr. K. Wilkening, Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel
Erfahrungen mit der Begleitung von "Verwaisten Eltern", die Ihre Kinder durch Suizid verloren haben

10.30 - 12.30 Uhr
11 Workshops - parallel -

W5
Dr. Lutz-Ulrich Besser, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Wege aus Angst und Not - Bewältigung der Folgen von Traumatisierungen durch psychische und sexuelle Gewalt an Kindern, Frauen und Männern

W6
Dr. rer. nat. Regula Freitag, Verein für Suizidprävention, Hildesheim
Suizidprävention: Wer ist eigentlich für wen und für was verantwortlich?

W7
Dieter Klages, Telefonseelsorge Hannover
Das Telefon, die Suizidgefährdeten und die Ehrenamtlichen:  Möglichkeiten der Suizidprävention am Telefon

W8
Melanie Kieback, Ev. Jugendhilfe, Beratungsstelle für junge Menschen, Schwangere und Suiozidgefährdete, Hannover
"Ich wünsche mir ein besseres Leben" - junge Menschen in suizidalen Krisen

W9
Sigrid Meurer, Beratungsstelle NEUhland, Berlin /
www.neuhland.de 
Suizidprävention in Schule und Jugendarbeit - mit jungen Menschen über Suizidgedanken sprechen?

W10
Christine Kahle, Ärztin für Psychotherapeutische Medizin, Heidelberg
Gisela Rodewald, Ev. Jugendhilfe, Beratungsstelle für junge Menschen, Schwangere und Suizidgefährdete, Hannover
Antworten machen uns lebendig - die heilsame Wirkung von Beziehungserfahrungen

W11
Monika Schnell, Beratungsstelle NEUhland, Berlin
Gerd Storchmann, Krisenunterkunft NEUhland, Berlin
Beziehung in der Krise - Krisenintervention und therapeutische Strategien in der Arbeit mit suizidgefährdeten Jugendlichen

W12
Esra Tunakan, Irina Bamberger, Ethno-Med. Tentrum, Hannover
Migrationsschicksale als Belastungsaspekte

W13
Klaus Dörmann, Krisenberatung Braunschweig
Bärbel Sohns-Pflüger, Krisenberatung Braunschweig und freie Praxis
"Hallo, wie geht´s denn?" - Kontakt und Beziehungsaufnahme in der Krisenintervention

W14
Stefan Mayer,  Bildungsinstitut der Polizei Niedersachsen
Suizidalität von Kindern und Jugendlichen unter dem besonderen Aspekt polizeilicher Präventionsmöglichkeiten.

W15
Dr. med. Sebastian Wolf, Krisenberatungsstelle Die Arche, München
Suizidalität bei Knaben, Adoleszenten und jungen Männern

12.30 - 14.30 Uhr Mittagspause

14.30 - 16.30 Uhr 
8 Workshops - parallel - und das Gesprächsforum

W16
Dr.-phil Wolfram Dorrmann, Psychologische Gemeinschaftspraxis,  Bamberg
Verhaltenstherapeutisch orientierte Interventionen bei suizidalen Jugendlichen

W17
Ingolf Christiansen, Ev.-luth. Kirchenkreis Göttingen-Stadt, Göttingen
"Ich habe keine A
ngst vor dem Tod, nein, ich habe Angst vor dem Leben" - Zusammenhänge von Suizidalität und schwarzer Szene ( Dark Wave und Gothic)

W18
Lennart Westermann, drops, Jugend- und Drogenberatungszentrum, Psychosoziale Beratungsstelle, Hannover
Risikoverhalten - ein jugendtypisches Phänomen auf dem Weg ins Erwachsenenalter

W19
Alexander Korittko, Kommunale Jugend-, Familien- und Erziehungsberatung,  Hannover 
Suizidalität bei Kindern als Folge von Traumata

W20
Nina Ronstedt,  Ev. Jugendhilfe, Beratungsstelle für junge Menschen, Schwangere und Suizidgefährdete,  Hannover 
Beziehungsabbrüche und Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen

W21
Pierre van Wissen, Jugendpsychologischer Dienst, Hannover
Ressourcen- und Metaphernarbeit mit suizidalen Kinder und Jugendlichen

W22
Dr. med. Regina Wolf-Schmidt, Die Arche, München
Krisenintervention bei Suizidalität - Entwicklung eines ganzheitlichen, frauenspezifischen Interventionsansatzes


W23
Walter J. Lehmann, Krisenberatungsstelle Die Arche, München
Das Recht und Kinder und Jugendliche in der Krise

Gesprächsforum
Dr. med. H. Link, Sozialpsychiatrische Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche des Gesundheitsamtes Hannover
Christa Rempe-Jaspers, Beratungsstelle HAG, Osterstraße  Hannover
 
Wie begegnet uns Suizidalität in unserem professionellen Alltag?

16.30 - 17.00 Uhr  Pause

17 - 18 Uhr 
Forum

Forum - Neue Projekte stellen sich vor

Das Forum besteht aus mehreren Informationsständen, die über besondere, herausragende Projekte im Rahmen der Suizidprävention Auskunft geben. Im direkten Kontakt mit den MitarbeiterInnen dieser Projekte können Sie sich informieren, neue Anregungen bekommen und diskutieren.

Folgende Projekte stellen sich vor:

20.00 Uhr
Fest - Essen - Tanz - Überraschungen
Restaurant et Bistro Provence
Beekestraße 93, Hannover-Ricklingen

>>>>>Wegbeschreibung für das Fest

Kirchröder Turm Haltestelle Bleekstr. Bahn 5  Richtung Stöcken
Stefanstift    Haltestelle Nackenberg/Stefanstift Bahn 4 Richtung Garbsen oder 
5 Richtung Stöcken
Umsteigen Haltestelle Kröpcke Bahn 3 oder 7 Richtung Mühlenberg
Aussteigen!!! Haltestelle Beekestr.
200m zu Fuß zum Provence - Restaurant et Bistro

           


Sonntag, 8 Oktober 2000

9.00 Uhr
Andacht in der Kapelle der Ev. Fachhochschule
Theodor Bohlen, Superintendent
Präsident des Diakonischen Werkes der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

9.45 - 10.30 Uhr
Dr. med. Matthias Lauterbach,  Lehrtherapeut für systemische Therapie/ Familientherapie,  Hannover
Systemisch und salutogenetisch orientierte Arbeit bei Selbsttötungs-Dynamiken

10.30 - 11.15 Uhr
Frank van Well, Katholische Telefonseelsorge Köln  
Psychologische Beratung und Krisenintervention im Internet am Beispiel der Telefonseelsorge

11.15 - 11.45 Uhr Pause

11.45 - 13.15 Uhr
Podiumsdiskussion
moderiert von Manfred Otzelberger - Journalist und Autor des Buches -  "Suizid "- 1999

13.15 - 13.30  Uhr 
Schlussworte 


Anmeldung und Überweisung

müssen bis spätestens 15. August 2000,
für die Tageskarte am Samstag bis spätestens 28. September 2000
erfolgen.

Kto.-Nr.: 0 600 121
BLZ : 250 607 01
Ev. Kreditgenossenschaft e.G. Kurhessen,
Filiale Hannover
Vermerk unbedingt angeben: DGS 2000 - 0022 0001

Unterkunft

Wir haben 110 Betten vorgebucht, die nach Datum der Anmeldung vergeben werden.

Doppelzimmer pro Bett                                         

80 DM
Einzelzimmer  100 DM

Die TUI hat ein Sonderheft "EXPO 2000 Hannover" herausgebracht. Wer sich eine Übernachtung selbst besorgen möchte, findet auf der Seite 40 vier Hotels und auf der Seite 43 das Sporthotel APART.
Die Verbindung zum Tagungsort mit Nahverkehrsmitteln ist annehmbar. 

Anreise

Wegen der EXPO 2000 kann man in jedem Reisebüro entsprechende Informationen erhalten, besonders auch über rechtzeitige Buchungen. 

Verpflegung

An allen Tagen werden Kaffee, Tee und andere Getränke sowie kleine Imbisse bereitgehalten.
Am Samstagnachmittag gibt es auf Anmeldung einen Eintopf für 6 DM.

Schweigepflicht

Mit der Anmeldung verpflichten sich die TeilnehmerInnen hinsichtlich aller Informationen, die ihnen über andere GruppenteilnehmerInnen, KlientInnen oder PatientInnen bekannt werden, die Schweigepflicht einzuhalten. 

Öffnungszeiten des Tagungsbüros

Freitag 6. Oktober 2000 13.30 - 20.00 Uhr
Samstag 7. Oktober 2000 8.30 - 18.30 Uhr
Sonntag 8. Oktober 2000 9.00 - 14.00 Uhr

Genaueres zum Tagungsbüro wird mit der Anmeldebestätigung bekannt gegeben.

 

Tagungsgebühren:

150,- DM 
120,- DM
  80,- DM 

110,- DM 
  80,- DM 
  60,- DM 
    6,- DM
  40,- DM
gesamte Tagung 
DGS - Mitglieder
Studenten und Arbeitslose

Tageskarten Samstag
DGS - Mitglieder
Studenten und Arbeitslose
Eintopfessen am Samstag
Fest mit Essen, Tanz und Überraschungen am Samstagabend


Anmeldung nur schriftlich per Post, per Fax, per email an:

DGS c/o 
Ev. Jugendhilfe
Oskar-Winter-Straße 2
30161 Hannover

Tel     0511 / 32 77 75
Fax    0511 / 32 77 76

email    ev.jugendhilfe.diak.werk@t-online.de 

 

DGS • Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention 
c/o Beratungsstelle Ev. Jugendhilfe Oskar-Winter-Str. 2 • 30161 Hannover 
Tel 0511 / 32 777 5 • Fax 0511 / 32 77 76

 

 

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