DGS - Herbsttagung 2001

 

 

Krise der Hinterbliebenen bei Suizid



29. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft
für Suizidprävention - DGS

28. - 30. September 2001

im Renaissance Hotel in Chemnitz
Salzstraße 56 
D-09113 Chemnitz

Schirmherr Dr. Hans Geisler, Minister für Soziales, Gesundheit und FamilieFreistaat Sachsen
Dr. Peter Seifert, Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz
Veranstalter Volkssolidarität Stadtverband Chemnitz e.V.Clausstraße 31, 09126 Chemnitz, Tel. +49 0371 5385100
Kriseninterventionszentrum (KIZ)Hohe Str. 13, 09112 Chemnitz
Volkssolidarität Landesverband Sachsen e.V.Arndtstraße 4, 01099 Dresden, Tel. +49 0351 4311010 FD

 FD 12
 
Punkte für Fortbildungsdiplom    (Reg.-Nr. 0975/01)



DGS
Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention
Hilfe in Lebenskrisen e.V.
Mitglied in der IASP
International Associationfor Suicide Prevention

 

Veranstalter der 29. Jahrestagung der DGS
Chemnitz, den 28. - 30.09.2001:

Volkssolidarität Stadtverband Chemnitz e.V.Clausstraße 31, 09126 Chemnitz  mit dem 
Kriseninterventionszentrum
(KIZ)Hohe Straße 13, 09112 Chemnitz
Volkssolidarität Landesverband Sachsen e.V.Arndtstr. 4, 01099 Dresden


Koordination - Planung - Organisation:  Dr. Jürgen Schmiederund die Volkssolidarität SV Chemnitz e.V.
Tagungslogo:
Katharina Rößler, Grafikdesignerin
Druck:  Druckspecht, Chemnitz



Sponsoren: Nitzsche & Weiss Bau Gruppe, An der Wiesenmühle 1, 09224 Grüna
Stadtwerke Chemnitz AG, Augustusburger Str. 1, 09111 Chemnitz

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Tagungsprogramm

Freitag, 28. September 2001

09.00 Uhr Vorstandssitzung
11.00 Uhr Pressekonferenz
DGS - Vorstand und Veranstalter, ggf. Minister
12.00 - 15.00 Uhr Anmeldung der Teilnehmer
15.00 Uhr  Konferenzraum
Eröffnung und Begrüßung
Veranstalter
DGS Vorsitzender
Grußworte
Dr. Hans Geisler
Minister für Soziales, Gesundheit und Familie
Freistaat Sachsen
Dr. Peter Seifert
Oberbürgermeister Chemnitz
Regina Ziegenhals
Vorsitzende der Volkssolidarität
Stadtverband Chemnitz e.V.
15.45 Uhr Verleihung des Hans-Rost-Preises
16.10 Uhr  Angst, Schuld und Trauer der Hinterbliebenen bei Suizid
Prof. Dr. med. Peter Joraschky, Uniklinikum Carl Gustav Carus Dresden
16.55 Uhr  Kaffeepause vor dem Konferenzraum
17.15 - 18.00 Uhr  Seelsorgerische Begleitung Hinterbliebener nach
Suizid eines Nächsten

Dr. Ebo Aebischer-Crettol, Muri b. Bern
18.00 - 18.30 Uhr  Der Suizid - erlebtes Trauma der Hinterbliebenen
Dr. Lutz-Ulrich Besser, Isernhagen/ Neuwarmbüchen
18.45 - 19.00 Uhr  Ankündigungen
19.00 - 20.00 Uhr  individuelles Abendessen / Abendbuffet
20.00 Uhr  Konferenzraum
DGS - Mitgliederversammlung
(für Mitglieder der DGS)

 

Samstag, 29. September 2001

09.00 - 10.30 Uhr Konferenzraum
Suizid - Das doppelte Tabu
Gabriele Brinkemöller, Prien am Chiemsee

Vom Krisendienst zur Suizidprävention - 25 Jahre Entwicklung in Salzburg
Dr. Reinhold Fartacek, Salzburg (Vors. ÖGS)

parallel

Konferenzraum

Wissenschaftl. Symposium
"Biologische Grundbefunde zur Suizidalität"
Darstellung von Fachwissen für Nicht-Spezialisten in allgemeinverständlicher Form
Leitung: Prof. Dr. med. Werner Felber, Prof. Dr. med. Peter Bräunig

Biochemische, insbesondere Serotin-Befunde bei Suizidalität
Prof. Dr. med. Peter Bräunig, Chemnitz

Anatomische Besonderheiten bei Suizidalen
PD Dr. med. Bruno Baumann, Magdeburg

Genetische Befunde zur Suizidalität
Prof. Dr. med. Wolfgang Maier, Bonn

Depression und ihre Behandlung als Grundlage antisuizidaler Therapie
Prof. Dr. med. Manfred Wolfersdorf, Bayreuth

Lithium-Rezidivprophylaxe und antisuizidale Therapie bei affektiven Spektrumstörungen
Prof. Dr. med. Werner Felber, Dresden

10.30 - 11.00 Uhr

 Kaffeepause vor dem Konferenzraum

11.00 - 13.30 Uhr 

Gruppenräume
Arbeitsgruppe 1    -   Bewältigung von Traumata 
Dr. Lutz-Ulrich Besser,
Facharzt f. Psychiatrie u. Psychotherapie, Isernhagen/Neuwarmbüchen

Arbeitsgruppe 2    -   Angehörige nach Suizid:
Selbst HILFLOS oder Selbst-HILFE
Elisabeth Brockmann
AGUS - Angehörige um Suizid, Bayreuth

Arbeitsgruppe 3    -   Berliner Krisendienstmodell und Chemnitzer Kriseninterventionszentrum
Michael Witte,
neuhland - Hilfen für suizidgefährdete Kinder und Jugendliche, Berlin;
Martina Hauer,
Kriseninterventionszentrum der Volkssolidarität Stadtverband Chemnitz e.V.

Arbeitsgruppe 4    -   Besonderheiten im Trauerprozeß
Verratene Liebe? Schuld? Scham?
Gabriele Brinkemöller,
Praxis für Prozessorientierte Psychologie, Prien am Chiemsee
11.00 - 13.30 Uhr  Arbeitsgruppe 5   -    Hilfe für HelferInnen - Möglichkeiten der Entastung und Strukturierung für TrauerbegleiterInnen
Chris Paul,
Trauerbegleiterin, Autorin, Selbstbetroffene, Engelskirchen

Arbeitsgruppe 6    -   Trauer nach Suizid - Der Betroffene als Experte seiner Situation
Dorothea Rau-Lembke,
Trauer nach Suizid, Selbsthilfegruppe Bamberg

Arbeitsgruppe 7   -    Der Suizid ist die Stunde Null
Phänomenologie der Trauer

Praktische Arbeit mit Hinterbliebenen
Vera Käufl,
Die Arche München

Arbeitsgruppe 8   -    Die Bedeutung der Rutuale im Trauerprozeß nach einem Suizid -Das Trauer - Durchgangs - Seminar (n. J. Canacakis)
Renata Bauer-Mehren,
Trauerbegleiterin, Die Arche München


Die Durchführung der Arbeitsgruppen macht der Veranstalter von einer ausreichenden Teilnahmemeldung (Eintragung bis Sa, den 29.09.2001 früh möglich) abhängig und behält sich entsprechend der Teilnahmemeldung die Gruppenraum-Koordinierung vor.

13.30 - 14.30 Uhr

individuelles Mittagessen

14.30 - 15.45 Uhr

Konferenzraum und Gruppenräume

Fortsetzungsmöglichkeit für Symposium

Fortsetzungsmöglichkeit der Arbeitsgruppen

parallel

Arbeitsgruppe 9    -   Ständige Arbeitsgruppe der DGS
Hinterbliebene nach Suizid
Wolfgang Stich, Freiburg,
Elisabeth Brockmann, Bayreuth

parallel

Exkursionsprogramm mit Fahrt nach Augustusburg (14.30 - 18.00 Uhr) (Teilnahme erfordert rechtzeitige Anmeldung vor der Tagung)

Zeit für individuelle Gespräche

15.45 - 18.00 Uhr

kleiner Stadtrundgang und Besichtigung des Rathauses mit Türmer (gesamte Wegstrecke etwa 6 km Fußweg, auf Anfrage kostenloser Transport zum Rathaus möglich)

18.00 - 19.00 Uhr  Gelegenheit zur schöpferischen Erholung
19.00 - 23.00 Uhr Festliche Veranstaltung mit irischer Live - Band und speziellem Irischen Buffet


Sonntag, 30. September 2001

8.00 Uhr 

ök. Andacht in der Schloßkirche Chemnitz
UNESCO Denkmalliste, (direkt neben dem Renaissance Hotel)

8.45 - 09.55 Uhr Konferenzraum
Themen und Stimmungsfelder aus den Arbeitsgruppen
Referent: Frank Hofer (ein Journalist der lokalen Radiostationen Sachsens
gibt einen Übersichtsvortrag und fängt die Diskussionen und reflektierten Themen in den Arbeitsgruppen des Vortages stimmungsmäßig ein)
parallel

Gruppenraum 1
Diskussion über Formen einer Zusammenarbeit
Krisendienste: Von Einzelinitiativen zu flächendeckenden Versorgungskonzepten

Moderatoren:
Michael Witte, Geschäftsführer der DGS und Krisendienst Berlin, Neuhland;
Dr. Jürgen Schmieder, Landesgeschäftsführer Volkssolidarität Sachsen e.V.,
KIZ Chemnitz

Besichtigung Kriseninterventionszentrum Chemnitz,
Besichtigung Psychiatrische Klinik Chemnitz
(hierzu sollte rechtzeitig vor der Tagung Interesse bekundet werden, damit die logistische Koordinierung, nicht zuletzt für die Transporte organisiert werden kann)
Abfahrt ab Hotel liegt etwa zwischen 09.00 und 09.30 Uhr und wird am
Veranstaltungstag bekannt gegeben

09.55 - 10.15 Uhr

Kaffeepause vor den Veranstaltungsräumen (gilt hier nur für Inhouse-
Veranstaltungen im Hotel)

10.30 - 12.30 Uhr Konferenzraum
öffentlicher Vortrag
- für Teilnehmer der Tagung kostenfrei -
Traumata vom Zwang des Vergessens, der Sprachlosigkeit und der Wiederholung zum heilsamen Erinnern
Einführung in die Psychotraumatologie und Traumazentrierte Psychotherapie
Dr. Lutz-Ulrich Besser,
Facharzt f. Psychiatrie u. Psychotherapie, Isernhagen/Neuwarmbüchen
12.30 - 12.45 Uhr Schlußworte
12.45 Uhr 

individuelles Mittagessen

Abreise

Tagungsprogramm (Word-Datei)

Anmeldeformular  (Word-Datei)

Anmeldeinfos ( Kosten, Kontonummer, Unterkunft, Adressen etc./ Word-Datei)

Veranstaltungen Samstag (Grafische Übersicht / Word-Datei)

  Veranstaltungen Sonntag (Grafische Übersicht / Word-Datei)

Referenten (Word-Datei)

Wegbeschreibung zum Tagungshotel (Word-Datei)

 

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