Arbeitsgruppen

 

 

 

 

Arbeitsgemeinschaft zur Erforschung suizidalen Verhaltens

 

Arbeitsgemeinschaft Hinterbliebene


 


 

 

Die Arbeitsgemeinschaft zur Erforschung suizidalen Verhaltens (AG-EsV) ist ein Zusammenschluß der an Suizidforschung interessierten Wissenschaftler der Bundesrepublik Deutschland und des deutschsprachigen Auslandes. Sie ist eine Vereinigung bürgerlichen Rechts im Rahmen der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS).


Zielsetzungen

 (1) Die Zielsetzung der Arbeitsgemeinschaft umfaßt die Unterstützung der wissenschaftlichen Erforschung der Ursachen suizidalen und selbstschädigenden Verhaltens und der therapeutischen Möglichkeiten zur Beeinflussung derselben. Die DGS-AG verfolgt daher gemeinnützige Ziele.

 (2) Die Arbeitsgemeinschaft stellt sich in diesem Rahmen insbesondere folgende Aufgaben:

(a)

Sachliche Unterstützung und Herstellung organisatorischer Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit der an Suizidforschung interessierten Wissenschaftler

(b)

Sachliche Unterstützung und Herstellung organisatorischer Voraussetzungen für Projekte, Veranstaltungen und Publikationen mit entsprechenden Fragestellungen

(c)

Fachliche Zusammenarbeit mit gleichartigen Institutionen im In- und Ausland

(d)

Fachliche Beratung der an Suizidforschung interessierten Institutionen, Vereine und Behörden

(e)

Heranbildung von Nachwuchs auf den Gebieten der Suizidforschung

 
Kontakt:

PD Dr. med. Barbara Schneider M.Sc.
Klinikum der Goethe-Universität,
Klinik f. Psychiatrie, Psychosomatik u. Psychotherapie
Heinrich-Hoffmann-Str. 10
60528 Frankfurt am Main
Email: B.Schneider@em.uni-frankfurt.de
Homepage: http://www.psychiatrie.uni-frankfurt.de/Forschung/Suizidforschung/index.html  

 

 

 


 

 Arbeitsgruppe Hinterbliebene nach Suizid

Jeder Suizid lässt statistisch fünf bis sechs unmittelbar Betroffene zurück. Diese Hinterbliebenen nach Suizid sind schweren emotionalen Belastungen ausgesetzt, leiden in hohem Maß an Schuld- und Schamgefühlen und sind selbst verstärkt suizidgefährdet. Spezifische Hilfeangebote für Hinterbliebene nach Suizid gab es bis Mitte der 90er Jahre aber kaum. Erst mit Gründung der mittlerweile bundesweit aktiven Selbsthilfeorganisation AGUS und der systematischen Entwicklung von professionellen Hilfeangeboten in Baden-Württemberg (Arbeitskreise Leben/PSB Klause Freiburg) entwickelte sich ansatzweise ein strukturiertes, aber immer noch sehr lückenhaftes Hilfeangebot. Ebenfalls gab es bis Ende der 90er Jahre kaum deutschsprachige Fachliteratur zur Situation der Hinterbliebenen nach Suizid. Dies hat sich mittlerweile geändert (s. Literaturliste).

Ziele

Die DGS hat im April 2000 eine Arbeitsgruppe „Hinterbliebene nach Suizid“ eingerichtet. Damit soll die spezielle Problematik dieser Personengruppe aufgegriffen werden.

Vorläufige Ziele der Arbeitsgruppe sind

Die nächsten Schritte

Häufig erreichen uns Anfragen von Betroffenen, von TherapeutInnen oder von Beratungsdiensten nach Hilfeangeboten für Hinterbliebenen nach Suizid in ihrer Region. Um diese Fragen kompetent beantworten zu können, braucht es ein möglichst komplettes Verzeichnis von Hilfeangeboten. Die Mitglieder der AG wollen deshalb zunächst eine aussagekräftige Liste von Hilfeanbietern in Deutschland anlegen. Um die bereits bestehende Adressenliste zu vervollständigen, wurde ein Fragebogen entwickelt, den Sie sich ausdrucken lassen und an folgende Emailadresse schicken können: hinterbliebene@suizidprophylaxe.de .
Diese neue Emailadresse soll ein erster Schritt zu mehr Zusammenarbeit der Hinterbliebenengruppen sein, die anlässlich der DGS -Tagung in Chemnitz vereinbart wurde. Hier sollen zentral Angebote für Hinterbliebene gesammelt werden. (Bitte Adresse angeben und das Angebot kurz beschreiben). 

Schon verfügbare Angebote für Hinterbliebene finden Sie hier

Ob sich in Ihrer Nähe eine Selbsthilfegruppe der AGUS (Angehörige um Suizid) befindet und wann diese sich treffen, erfahren Sie über:
 AGUS e. V., Wilhelmplatz 2, 95444 Bayreuth
 Tel.: 0921 – 1 50 03 80.

Die Adressen der Hilfeangebote in Baden-Württemberg (therapeutisch geleitete Selbsthilfegruppen) erhalten Sie unter www.ak-leben.de.

Zweimal jährlich bietet die Landvolkshochschule St. Ulrich in 79283 Bollschweil (bei Freiburg) ein Wochenendseminar „für Frauen und Männer, die einen Angehörigen durch Selbsttötung verloren haben“ an. (Infos unter 07602 – 91010).

                                    

Falls Sie direkt auf diese Seite gekommen sind, besuchen Sie auch unsere Homepage.